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Die Gottesmutter Maria erscheint ab dem
9. Oktober 1949, dem Rosenkranzfest, einigen Mädchen (Kuni Schleicher,
Grete Gügel, Erika Müller, Marie Heimann). Die Mädchen waren zehn
und elf Jahre alt. Später kamen drei weitere (Betty Büttner, Antonie
Saam, Irma Mehl) zu der Seherinnengruppe dazu.

Allmählich wurden auch Erwachsene (gegen
300 Personen insgesamt) in die Erscheinungen einbezogen. Am 8. Dezember,
Fest der Unbefleckten Empfängnis, erlebten 10 000 Personen die Lichtphänomene
eines Sonnenwunders. Es wurde auch von Visionen, ausgesprochenen
Prophezeiungen und Botschaften Marias berichtet
Die Vorgänge dauerten mit Unterbrechungen
bis zum Oktober 1952 an.
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Die
ersten Erscheinungen im Oktober 1949

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Die
genannten vier Kinder sammelten im Herbstwald bunte
Blätter. Auf einmal sahen sie über einem Birkenwäldchen
ein Schriftzeichen, etwa ½ Meter hoch:
J
S H
nach
kurzer Zeit erschien an der selben Stelle eine weißgekleidete
Frau (wie eine Schwester); die Kinder glauben, die Gottesmutter
zu erkennen. Sie ist wie durchsichtig. Vier Tage
später sind die Mädchen wieder auf dem Hügel und stehen
derselben Erscheinung gegenüber. Sie fragen: Was ist
dein Wunsch? Und sie erhalten eine Antwort (Man weiß
nicht, hört man`s von Innen her oder von Außen, die
Antwort ist einfach da, und die Worte muss man selber
bilden, beschreibt ein Mädchen den Vorgang): Die Leute
sollen fest beten. Dann werden sie von Maria gesegnet,
und die Erscheinung ist fort.
Acht Tage später
wieder eine Erscheinung. Die Kinder stellen eine von
dem Geistlichen Rat Johannes M. Heer geforderte Frage:
Liebe Gottesmutter, was hindert dich, uns näherzutreten? Darauf
die Antwort: Ich
bin gekommen, um die Menschen nochmals aufzurufen zu
Gebet und Buße. Die Leute sollen fest beten! Die
Kinder stellen getrennt dieselbe Frage und werden danach
Einzeln befragt; alle vier geben diese Antwort! Es
kommen bereits mehrere tausend Besucher pro Tag. Es
werden Sonderzüge organisiert und an einem Tag zählt
man sogar 60 000 Besucher! Am 31.10.1949 läßt Pfarrer
Walz fragen: Liebe Muttergottes, bist du mit deinem
Leib in den Himmel aufgenommen worden? Antwort: Ja,
aber ich bin die kleine Magd geblieben.
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Das
große Sonnenwunder am 8.Dezember 1949

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Der
Pfarrer von Heroldsbach, Johannes Gailer, berichtet:: Am
8.12.1949 waren ca. 8000 Menschen da. Ich habe eine
Prozession gehalten. Auf einmal gab es eine Unruhe.
Was war los? Ich kam bis zum Birkenwald und hielt
dort eine Andacht. Da riefen die Leute: Pfarrer, hör
auf und schau, was da ist ! Die Sonne kam auf uns zu
und knisterte ganz gewaltig. Ich sah darin einen 20
Zentimeter breiten Kranz von Rosen. Antonie Saam sah
in der Sonne die Muttergottes mit Kind. Wir waren zu
fünf Geistlichen oben. Solange ich lebe, werde ich das
bezeugen. Die Sonne hat geschienen ½ bis ¾ Stunde. Sie
kam vor und ging wieder zurück. Bis auf ca. 4 Meter
kam die Sonne heran. In 45 Kilometer Umkreis wurde es
gesehen. Wir haben uns an die Wetterwarten gewandt und
die Auskunft bekommen, daß am 8.12.1949 keinerlei Sonneneinstrahlung
stattgefunden hat. Der Himmel war allenthalben grau
verhangen gewesen, genau wie in Heroldsbach bis 15.15
Uhr, als das Sonnenwunder einsetzte. Eben deshalb ein
Wunder, weil es natürlich nicht zu erklären war. Alle
Seherinnen sagten während der Erscheinung und auch nachher
beim Einzelverhör im Pfarrhof, daß sie die Muttergottes
in der drehenden Sonne gesehen haben und auch noch in
der untergehenden Sonne. Auf die Frage der Kinder an
die Gottesmutter (formuliert vom Geistlichen Rat J.B.
Walz), ob dies ein Zeichen der Echtheit gewesen sei, kam
die Antwort: Das
habe ich gemacht, weil noch so viele Ungläubige sind,
daß sie es auch glauben.
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Weihnachtsvisionen
1949

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Mehr
als 4000 Pilger hatten sich am 25.12.1949 um 18 Uhr
an der Erscheinungsstelle eingefunden. Zuerst erschien
Maria mir dem Kind über den Birken wie sonst und sagte: Die
Menschen sollen mehr Buße tun und fest beten, in der
Weihnachtszeit sollen die Leute besonders die Heilige
Familie verehren, alle Tage den Rosenkranz beten und
dazu eine Andacht zum Herzen Mariens.
Dann
entsteht eine große Erregung. Eines der Mädchen ruft,
daß sie den Hl. Josef sieht und die Krippe mit dem Jesuskind,
und daneben Maria und Josef. Die anderen Kinder bezeugen
das und setzen fort - in größter Erregung und freudiger
Überraschung. Sie sehen die Heilige Familie, beginnend
mit der Verkündigung der Geburt Jesu durch einen Engel
an die Hirten bis zur Flucht nach Ägypten, zuletzt wieder
die Krippe. Die Visionen dauern bis gegen 19 Uhr. Der
Eindruck auf die Versammelten ist erschütternd und durchaus
glaubwürdig in dem Sinn, daß Kinder dieses Alters nicht
gemeinsam eine Dreiviertelstunde lang fortlaufend eine
derartige Fülle von Erscheinungen mit so komplizierten
Handlungen erdichten und wiedergeben können.
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Weitere
Erscheinungen im Frühjahr 1950

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Der
Pilgerstrom reißt nicht mehr ab, ganz im Gegenteil,
in den folgenden Monaten kommen täglich Tausende nach
Heroldsbach zum Gebet. In unregelmäßigen Abständen finden
Erscheinungen mit kurzen Botschaften statt.
Immer
wieder reicht Maria den Kindern ihre Hände, so daß sie
nicht nur sehen und hören, sondern auch fühlen. Am 9.2.1950
dürfen sie einen Blick in den Himmel tun und sehen die
Heiligste Dreifaltigkeit.
Die Kinder sagen darüber:
Das schönste, was wir im Leben gesehen haben, am liebsten
wären wir alle gleich mit den Himmel gegangen.
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Eine
Vision vom Mißbrauch der Atomkraft im Mai 1950

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Eine
erwachsene Seherin sah ein großes Spinnennetz, das sich
durchs ganze Weltall zog. In seinem Zentrum saß eine
metallen blinkende Spinne. Die Frau hörte eine Stimme:
Dieses Netz darf
nicht berührt werden, wird es berührt, zerreißt es. Sobald
die Spinne in Bewegung kam, hörte ich ein furchtbares
Getöse, es entstanden Erdspalten, in denen ganze Häuser
versanken. Ich hörte großes Jammergeschrei der Menschen,
die von der aufgewühlten Erde verschlungen wurden. Es
lagen soviele Menschen tot auf den Straßen, daß man
sie auf pferdebespannte Flachwagen legte und zur Seite
führte. Autos und Flugzeuge hatten wir keine mehr, auch
kein künstliches Licht. Ich sah das Meer in seinem Wellengang
haushoch übertreten und viele Städte und Dörfer überschwemmt
werden. Die Speisen waren meistenteils vergiftet, die
Menschen die doch davon aßen, starben an heftigen Leibkrämpfen.
Wir hatte nur mehr ganz wenig gesunde Nahrung.
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Erscheinungen
und Botschaften bis Herbst 1950

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Aus
vielen Erscheinungen und Botschaften vom Mai bis Oktober
nur ein paar Proben: Das
Volk hat nicht getan, um was ich gebeten habe. Sie sollten
Buße tun und haben es nicht getan. Einer nur ist, der
es aufhalten kann, das ist der Heiland, Jesus Christus.
Er wird die Katastrophe abwenden, wenn der größte Teil
der Gläubigen auch tatsächlich Buße tut und Besserung
verspricht. Es wird das Unheil kommen und eine große
Hungersnot. Bringt morgen Kerzen und Streichhölzer mit,
ich will sie weihen.
In
mehreren Erscheinungen weint Maria teilweise bitterlich.
Als man nach dem Grund dafür fragt, schweigt Maria. Am
26.9 lehrt sie ein Gebet: O
Maria, laß uns unter deinen Mantel stehen. Es ist das
Haus, da können wir nicht zugrunde gehen.
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Erster
Jahrestag der Erscheinung

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Maria
erscheint und sagt: Liebe
Kinder, betet, betet, betet!
Dann
verlassen die Kinder den Hügel und gehen in die Kirche.
Dort erscheint Maria in der Lourdesgrotte, segnet das
Volk und entschwebt in Richtung Erscheinungshügel. Am
Abend haben die Mädchen in der Kirche noch einmal eine
Erscheinung, bei der Maria sagt: Ich
verlasse euch nicht. Seid nicht traurig. Ich bin ja
bei euch.
Dann entfernt
sie sich wieder in Richtung Hügel. Ebenso Jesus, der
ihnen nach Maria erscheint und sie auffordert, ihm die
Treue zu halten. In der Nacht wird in der Kirche
durchgebetet. Da erscheint das Jesuskind und fordert
die Kinder auf, am nächsten Tag wieder auf den Hügel
zu kommen. Am nächsten Tag kommen zwei Seherinnen
auf den Berg, Maria mit dem Jesuskind erscheint ihnen
und fordert sie wieder zum Kommen auf.
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Erscheinung
Marias vor 300 Erwachsenen am 1.11.1950

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In
der Nacht zum 1.11.1950, dem Tag der Dogmenverkündigung
der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel, erscheint
Maria mit schwarzem Rosenkranz und zeigt sich etwa 300
Erwachsenen. Viele eidesstattliche Erklärungen dieser
Erscheinung liegen vor.
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Erscheinung
Marias zusammen mit vielen Heiligen am 13.3.1951

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Eine
große Menschenmenge hatte sich mit den kleinen Seherinnen
auf dem Berg versammelt. Da erschien Maria mit dem Jesuskind
und nacheinander viele Heilige, die bald da, bald dort
auf der Wiese auftauchten, und von den Kindern bemerkt
und begrüßt wurden: Zuerst zeigt sich eine Vision der
Hl. Dreifaltigkeit über dem Birkenwald, dann der Hl.
Franz von Assisi und schließlich ein im Ruf der Heiligkeit
am 3.4.1936 gestorbene Baron K.F. (der in einigen Visionen
kommende große Dinge gesehen und angekündigt hatte).
Die Heiligen begrüßten die Kinder und den Pfarrer mit
Handschlag oder Segen. Dann erschienen der Hl. Aloysius,
der Hl. Stanislaus Kostka, die Hl. Agnes, die kleine
Hl. Theresia und Maria Goretti. Als die Kinder einmal
nach dem Sinn des Handschlags und dem Erscheinen gerade
dieser Heiligen fragen, hören sie die Antwort: Damit
eure Hände nichts Unkeusches tun. Ihr sollt dem Jesuskind
und der Muttergottes und den Heiligen immer fest in
die Augen schauen, damit ihr keine Freude habet an unkeuschen
Sehen. Ihr sollt dem Leib und seinen Sinnen nie nachgeben,
denn einmal kommt das Gericht, und dann wird alles offenbar
werden, das Gute und das Böse. Der Himmel hat sich hier
auf die Erde gesenkt, aber er wird sich bald wieder
schließen.
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Erscheinungen
unbekannter Heiliger/Märtyrer als "Beweis"

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Die
Heiligen Fauremus und Rasellus offenbaren sich als Märtyrer
an der Wende vom 1. und 2. Jahrhundert. Der mittlerweile
heiliggesprochene P. Josef Freinademetz erscheint und
weist auf die beiden Steyler Patres Nies und Henle hin,
die tatsächlich einige Tage vor ihm 1897 in China ermordet
worden waren, wie Nachforschungen ergeben haben - die
Kinder können alle diese Personen nicht gekannt haben.
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Einige
eindrucksvolle Erscheinungen im Jahr 1951

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Am
6.5.1951 erscheint Maria in ihrem großen blauen Mantel
und fordert die Anwesenden auf, zusammenzutreten, damit
alle darunter Platz finden. - Am 13.6.1951 erscheint
der blutüberströmte gekreuzigte Heiland und kündigt
an, daß jetzt ein furchtbarer Kampf beginnt. Am 15.6.1951
schwebt Maria in eine etwas entfernter liegende Mulde,
die der Großmutter eines der kleinen Mädchen gehört,
also bei der bald nachher erfolgten Absperrung frei
bleiben mußte.
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Vision
während des Wundenrosenkranzes am 2.10.1951

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Dieselbe
Frau, die im Mai 1950 die Vision mit der "Spinne"
hatte, sah über dem Birkenwald ein großes Kreuz in unermeßlicher
Lichtfülle schweben; der Leib des Gekreuzigten war mit
Wunden bedeckt. Die Dornenkrone drückte auf seinen Kopf,
ein Augenlid war von einem Dorn durchbohrt. Aus der
Seitenwunde brach eine Lichtgarbe. Das aus den Fußwunden
fließende Blut floß in das Fegefeuer zur Erquickung
der Armen Seelen.
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Dritter
Jahrestag der Erscheinung (9.10.1952)

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Mittlerweile
war eine Kapelle gebaut worden, in der ein großes Kruzifix
aufgestellt worden war. Die Seherin M. W. sah den Thron
Gottes und den 12-jährigen Jesusknaben vor ihm, der
mit den Pilgern zusammen die Messe geistig feierte.
Als sie zur Kommunion gekommen waren, erstrahlte die
konsekrierte Hostie, und Jesus schwebte auf einer Lichtbahn
zum Erscheinungsort nieder, aus der Hostie schwebten
viele kleine Hostien mit ihm und verteilten sich, so
daß jeder der Versammelten eine erhielt. Dann gebot
Jesus, auch den nicht hier Anwesenden, im Glauben Verbundenen,
eine Hostie zu bringen. Viele Engel hatten die Feier
begleitet, besonders bei der abschließenden Danksagung,
wo sie vom Thron Gottes her die Worte hörten: Eure
Gebete dringen durch den Himmel. Nicht mehr lange, dann
wird euch geholfen werden. Es liegen noch viele dunkle
Wolken über der Welt. Betet, betet, betet viel!
Dann
erschien neben dem Thron Gottes Maria als Königin mit
Krone und Zepter, ebenfalls auf einem goldenen Thron.
Sie trug ein weißes Gewand und hatte einen goldenen
Brokatmantel um, der mit himmlischer Bläue durchwirkt
war.
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Die
letzte Erscheinung am 31.Oktober 1952

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Die
Kinder waren seit dem 9.10.1952 auf diesen Abschiedstag
vorbereitet worden - in einzelnen Erscheinungen. Um
15 Uhr hatten sich viele Menschen versammelt. Maria
erschien mit dem Jesuskind und sagte: Wir
sind nicht gekommen, um Wunder zu wirken, sondern um
hier zu Gebet und Buße aufzurufen. Betet weiter auf
dem Berg, auch wenn wir nicht mehr hier erscheinen.
Später
durften alle, die wollten, dem Jesuskind die Hand reichen,
am Abend auch der himmlischen Mutter, die mit einer
Botschaft den Abend beschloß: Wir
freuen uns über die vielen Pilger, die hier versammelt
sind. Liebe Kinder, liebe Pilger, jetzt sind es bis
zum Abend nur noch wenige Stunden. Ihr müßt euch damit
abfinden, daß wir heute zum letzten mal bei euch erscheinen.
Vertraut weiter auf unsere Hilfe; wir werden euch in
der größten Not beistehen.
Dann
erschienen zwanzig Engel, die vom Himmel her Maria entgegenkamen;
über dem Birkenwald wurden die Hl. Theresia vom Kinde
Jesus, die Hl. Bernadette, Maria Goretti und Aloysius
mit der Hl. Gemma Galgani, Elisabeth von Thüringen,
Johannes Nepomuk und Antonius von Padua sichtbar sowie
noch andere deren Namen nicht genannt wurden. Dann kamen
immer mehr Engel in weißen, rosaroten und blauen Gewändern,
darunter auch viele musizierende. Sie spielten Ihr Freunde
Gottes allzugleich. - Bald sangen die Pilger mit, nachdem
die Kinder die Melodie mitzusummen begonnen hatten.
Zum Abschluß sagte die Hl. Theresia: Wir
freuen uns über das Gebet der Pilger, das sie von ganzem
Herzen hier verrichte. Vertraut auf unsere Hilfe und
betet hier weiter, auch wenn wir nicht mehr kommen.
Wir müssen von euch Abschied nehmen, aber wir sehen
uns im Himmel wieder. Sagt, wollt ihr uns die Treue
halten?
Um 23 Uhr erschien
Maria noch einmal den Seherinnen am Hügelplateau: Sie
sagte: "Der
Sieg wird unser sein! - Man hat nicht auf meine Worte
und auf die meines lieben Sohnes gehört und auf das,
was wir zur Rettung aller gefordert haben. Jetzt ist
es zu spät, daß sich die Menschheit noch bekehren wird.
Es ist der letzte Ruf, den wir hier an sie gerichtet
haben. Betet viel für die Priester, daß sie sich auf
die Knie werfen und mit euch beten. Jedes Kind möge
mir und meinem lieben Sohn die Hand reichen.
Auf
einer Lichtbahn entschwand plötzlich die Erscheinung.
Dabei entfaltete sich plötzlich ein lichtblauer riesiger
Mantel, den Engel der Gottesmutter umgelegt hatten,
über den ganzen Berg. Innen war der Mantel blutrot,
außen mit einer dicken Brokatborte eingefaßt - ein richtiger
Königsmantel, der Schutzmantel, den die Gottesmutter
auf der Welt zurückließ.
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Quelle: Erscheinungen
und Botschaften der Gottesmutter Maria webmaster@muttergottes-heroldsbach.de
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